Aktuelle Informationen

Hier finden Sie u.a. Urlaubsankündigungen von Herrn Pfarrer Schmidt sowie kommende Veranstaltungen in unseren Gemeinden.
Werfen Sie ruhig auch einen Blick in die Termine oder den Gemeindebrief.

 

Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"
(Lukas 6, 36)

 

Wir gratulieren unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden (Jahrgang 2019/2020)

Göbelnrod
Yannis Keßler

Beltershain
Lucien Noel Herth
Kata Naja Weigand

Lumda
Leon Maximilian Bergen
Felix Müller
Talea Repp
Adrian Stark

 

Wir gratulieren unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden(Jahrgang 2020/2021)

Göbelnrod
Felix Kummerfeld

Wirberg
Lisa Weingärtner

Reinhardshain
Daniel Albohn
Laura Brazoski
Nick Torben Grasmäher
Leon Hohl
Lennert Ketzer
Sofia Schamul

Beltershain
Julian Becker
Elias Lenz

Lumda
Celia Peter
Jonas Röhmig
Dustin Brauner

Bedingt durch die Corona-Pandemie steht der Konfirmationstermin noch nicht fest.

 

Am 13. Juni 2021 ist Kirchenvorstandswahl

Nach §19 KGWO haben die Kirchenvorstände beschlossen, die Kirchenvorstandswahl als „allgemeine Briefwahl“ durchzuführen. Es gibt keine „Urnenwahl“. Das gilt für alle Gemeinden.
Jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied erhält unaufgefordert die Briefwahlunterlagen. So kann er oder sie in Ruhe, zu Hause wählen. In Zeiten der Pandemie kann sich das positiv auf die Wahlbeteiligung auswirken.
Auf die Einrichtung von Wahllokalen wird verzichtet.
Hier werden am Wahlabend die Stimmen ausgezählt:
DGH Reinhardshain / DGH Beltershain
Ev. Gemeindehaus Lumda / Ev. Gemeindehaus Göbelnrod

Hier finden Sie die Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kirchenvorstandswahl.

 

Regelungen für die Zeit der Vakanz

Ihr Ansprechpartner für Taufen, Trauungen, Beerdigungen ist:

Pfr. Frank Leissler
Ev. Kirchengemeinde Londorf
Gießener Str. 30, 35466 Rabenau - Londorf
Tel.: 06407-4058931, frank.leissler(at)ekhn.de

Ihr Ansprechpartner für Gottesdienst und Konfirmandenunterricht ist:

Pfr. Jörg Gabriel
Ev. Kirchengemeinde Odenhausen
Hauptstraße 18, 35466 Rabenau - Odenhausen
Tel.: 06407-90103, joerg.gabriel(at)ekhn.de

Bei Fragen helfen gerne weiter:

Gretel Röhmig, Vorsitzende Kirchenvorstand Lumda
Zur Hofstatt 10, 35305 Grünberg - Lumda
Tel.: 06401-7295

Richard Becker, Stl. Vorsitzender Kirchenvorstand Wirberg
Am Birkacker 11, 35305 Grünberg - Reinhardshain
Tel.: 06401-1535, richard-becker(at)hotmail.de

Peter Helwig, Stl. Vorsitzender Kirchenvorstand Beltershain
Am Boxberg 2, 35305 Grünberg - Beltershain
Tel.: 06401-2288617, peter-helwig(at)t-online.de

 

Wort zum Abschied aus dem Gemeindebrief von Pfarrer Rolf Schmidt

Liebe Gemeindemitglieder in Reinhardshain, Beltershain, Lumda,
Göbelnrod und auf dem Wirberg,

diese Zeilen schreibe ich kurz vor dem Jahreswechsel 2020/2021.
Meine Gedanken wandern dabei zurück zum Jahreswechsel 1985/1986.
Damals begann mein Dienst im Kirchspiel Wirberg. Jetzt geht mein Dienst in unseren Gemeinden zu Ende.
Mit dem 01. März 2021 werde ich in den Ruheverstand versetzt.
Es ist also der letzte Gemeindebrief, den ich schreibe.
Wie immer grüße ich Sie alle damit und heute verabschiede ich
mich von Ihnen mit diesen Zeilen, an dieser Stelle.
„Alles hat seine Zeit“, weiß der Prediger aus dem Alten Testament. Wie recht er hat.
Ich erinnere mich noch gut an den 31. Dezember 1985. Es war mein 1. Gottesdienst in der Kirche auf dem Wirberg. Die Kirche war voll besetzt. Viele wollten wissen, wer kommt denn da. Wer ist unser neuer Pfarrer,
nachdem die Stelle zweieinhalb Jahre vakant war. Das Gotteshaus war spärlich beleuchtet, weil die Innenbeleuchtung damals noch spärlich war. Zum Glück spendete der Christbaum noch ein bisschen zusätzliches Licht. Die Konfirmanden setzten die beiden Glocken in Bewegung, die Orgel erklang und der Gottesdienst nahm seinen
Lauf. Viele, viele weitere Gottesdienste auf dem Wirberg, in Göbelnrod, Beltershain, Reinhardshain, in Harbach und in Lumda, sollten folgen.
Am 28. Februar 2021 werde ich meinen letzten Gottesdienst feiern und Propst Schmidt wird mich entpflichten.
Wenn ich die 35 Jahre zurückdenke, spüre ich Wehmut und Dankbarkeit.
In den Gemeinden um den Wirberg war ich, war unsere Familie zu Hause.
Im Pfarrhaus in Göbelnrod sind unsere Kinder groß geworden.
Johannes spazierte als kleiner Kerl durch die Wirberger Kirche, als Lena hier getauft wurde. Auf dem Wirberg wurden beide konfirmiert. Hier haben wir den Gottesdienst zu unserer Silberhochzeit gefeiert. Hier haben Lena und Michael ihren Traugottesdienst erlebt.
Viele Kontakte sind gewachsen, haben sich verändert oder gehalten über den langen Zeitraum von 35 Jahren.
Wir haben gerne mit Ihnen und bei Ihnen gelebt.
Dankbar bin ich, dass ich den Dienst in so einem großen Kirchspiel versehen konnte. Das ging nur weil viele mitgearbeitet haben, in Kreisen und Gruppen, oder im Hintergrund. Wir hatten vier große Frauenhilfen ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben die großen Kindergruppen begleitet und geleitet. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, andere ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben ihre Kraft und ihr Engagement eingebracht.
Ich bin dankbar, dass wir miteinander Kirche sein durften.
Beim Schreiben wird mir aber auch bewusst wie viel sich verändert hat im Laufe der Jahre.
Damals 1986, gehörte Harbach noch zum Kirchspiel Wirberg: 3 Kirchengemeinden, 5 Predigtstätten.
Es folgten die überaus guten Jahre in unserer Kirche. Eine ½ Pfarrvikar Stelle Wirberg mit Sitz in Harbach konnte errichtet und besetzt werden. Veränderung gab es, als Harbach vom Kirchspiel Wirberg abgetrennt wurde und dem Kirchspiel Grünberg zugeordnet wurde. Für mich bedeutete es, dass die Arbeit etwas leichter wurde: Nur noch 2 Kirchengemeinden mit 4 Predigtstätten galt es zu versorgen. Das tat gut, an einem Sonntag nur einmal Gottesdienst zu feiern.
Die Frauenhilfen veränderten sich. Die Gruppen wurden kleiner.
Die Kinderarbeit bröckelte auseinander. Ich verlegte einen Schwerpunkt meiner Arbeit in die Schule. Im Religionsunterricht hatte ich oft die Kinder aus einem oder zwei Dörfer, 4 Jahre lang als Lerngruppe. In der Gemeinde-arbeit konnte ich so viele Kinder nicht mehr erreichen. Gemeinsam mit engagierten, verständnisvollen Kolleginnen in der Schule, konnten wir den Samen der Liebe, der Güte und der Gnade Gottes aussäen.
In den Jahren 2015/2016 hieß es noch einmal die Ärmel hochkrempeln. Mit dem 01. Februar 2017 wurde die Kirchengemeinde Lumda dem Kirchspiel zugeordnet. Aus der Sicht der Gemeindekonstellation und der Predigtorte geht der Dienst zu Ende, wie er begonnen hat.
Im vergangenen Jahr hat uns die Pandemie ganz andere Erfahrungen machen lassen.
Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Heiliger Abend, Christfest, Jahreswechsel, kein Präsenzgottesdienst im Kirchspiel, keine Feier des Heiligen Abendmahls, kein Gesang in den Kirchen.
Ob es das schon einmal gegeben hat in der 871jährigen Geschichte des Wirbergs?
Ganz neu ins Zentrum rückt das, was allein zählt:
die gute Botschaft von der Liebe und Gnade Gottes, gegenwärtig in Jesus Christus, im Wort der Heiligen Schrift, in der Feier des Heiligen Abendmahls.
Dieses Wort durfte ich Jahr um Jahr von der Wirberger Kanzel, den Kanzeln in Reinhardshain, Göbelnrod und Beltershain predigen. Ich durfte es eine begrenzte Zeit von der Harbacher Kanzel und der Lumdaer Kanzel, den Menschen in Freud und in Leid sagen.
Der Hebräerbrief formuliert es so:
Jesus Christus,
gestern und heute
und derselbe auch in Ewigkeit.
Ich sage Dank für die Zeit, in der wir miteinander unterwegs waren.
Ich bitte um Verzeihung, wenn ich verletzt oder weh getan habe.
Pfarrer kommen und gehen. Davon weiß der „Wirberg“ ein Lied zu singen.
Gottes Wort bleibt: die Gnade bleibt, die Liebe bleibt, das Licht bleibt.
Christus bleibt. Er sei mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Ihr
Pfarrer Rolf Schmidt

 

Vielen Dank

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Frauen der Frauenhilfen,
liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

wir haben einen schönen Abschiedsgottesdienst gefeiert.
Natürlich hat uns die Pandemie stark eingeschränkt. Aber mit blauem Himmel und Sonnenschein zeigte sich der Wirberg von seiner schönsten Seite.
Ich bin froh, dass mein Abschiedsgottesdienst als Präsenzgottesdienst gefeiert werden konnte.
Ich habe viele, viele, liebe, wertschätzende Worte gehört.
Die Idee, manches davon in einem Buch zu binden und es mir zu überreichen, ist genial in diesen Zeiten.
Ich danke Ihnen für alle lieben, ausdrucksstarken Gedanken, Melodien, Zeichnungen, Bilder, Zusammenstellungen.
Manches ließ mich schmunzeln, anderes brachte in Erinnerung, was weit zurück liegt. Ich bin reich beschenkt worden. Das alles berührt mich sehr. Meine Frau und ich bedanken uns ganz, ganz herzlich.
Herzliche Grüße
Ihre Bettina & Rolf Schmidt

 

Offene Pfarrkirche Wirberg

Viele Menschen besuchen den Wirberg, gehen hier spazieren, genießen diesen schönen Ort und die herrliche Landschaft. Deswegen haben wir den Versuch gestartet: „Offene Pfarrkirche Wirberg“.
Ab dem 1. April 2012 wird samstags und sonntags die Pfarrkirche Wirberg geöffnet sein, in der Regel in der Zeit von 9:00 bis 19:00 Uhr. Wir laden damit ein, in unserem schönen Gotteshaus, Augenblicke der Ruhe zu finden, um zu beten oder um Nachzudenken. Herr Kirchenvorsteher Richard Becker aus Reinhardshain ist ihr Ansprechpartner, wenn Sie Fragen dazu haben.

 

Gott sei Dank, es ist Sonntag

Gott sei Dank - Es ist Sonntag

Der Trend der Zeit geht immer mehr in Richtung 24 Stunden Shopping an sieben Tagen in der Woche.
Für den Verbraucher erscheint das zunächst attraktiv, da man so "flexibel" bleibt und ständig alles kaufen kann.
Dabei denkt kaum einer an die VerkäuferInnen, die dann zu unmöglichen Zeiten im Laden stehen müssen, auch wenn es wenig zu tun gibt.
Lesen Sie unter "Gott sei Dank, es ist Sonntag" mehr zur Aktion unserer Evangelischen Kirche.